Im August sind die Zinsen auf globaler Ebene gestiegen. Am stärksten waren die Zuwächse in den USA, sowie im gesamten Bereich der Emerging Markets. Zwar fällt in einem Produkt auf, dass sich die Renditekennzahl von 4,4% auf 2,2% glatt halbiert hat, aber das ist vermutlich darauf zurück zu führen, dass das Fondsmanagement im Zug der Verwerfungen an den Emerging Markets Bond Märkten deutliche Portfolioanpassungen vorgenommen hat oder dass aufgrund von Mittelzu- oder –abflüssen Verschiebungen in der Kennzahl eingetreten sind.
Bei den Emerging Market Bonds stoppte die massive Abwärtsbewegung im Sommer zwischen Ende Oktober und Anfang September. Vermutlich wurden hier die Tiefstmarken gesetzt. Sollte es nicht zu erneuten, massiven Verwerfungen an den Bond- und Währungsmärkten kommen, sollten diese Marken halten. Allzuweit nach oben entfernt haben sich die meisten Fonds von diesen Tiefs aber noch nicht, so dass ein Kauf für Euro-Investoren durchaus interessant erscheint.
